Archiv des Autors: sabineschirlitz

Agiles Lernen erfordert agile Führung

Agiles Lernen erfordert eine Kultur der agilen Führung, denn ohne einen entsprechenden Freiraum und auch eine entsprechende Fehlerkultur ist erfolgreiches agiles Lernen nicht möglich. Allerdings zeigt sich in der Praxis, dass für Führungskräfte diese Umstellung nicht so einfach ist. Der Weg von der „klassischen“ zur „agilen“ Führung gelingt nicht in wenigen Wochen, denn bisher bewährte Verhaltensroutinen müssen verändert werden. Einige Leitlinien agiler Führung werden in einem Beitrag des Magazins tn3 genannt:

  1. Die Fehler der Mitarbeiter sind gemeinsame Fehler
    Es wird heute oft über eine positive Fehlerkultur gesprochen. Kurz zusammengefasst bedeutet das, dass Mitarbeiter für ihre Fehler nicht angeprangert werden sondern man gemeinsam überlegt, wie es zu dem Fehler kam und was man daraus lernen kann. Das bedeutet jedoch weiterhin, dass sich Vorgesetzte bei Auftraggebern vor ihre Mitarbeiter stellen und nicht jede Schuld von sich weisen.
  2. Eine gute Organisation funktioniert auch ohne den Vorgesetzten
    Warten alle darauf, dass die Führungskraft aus dem Urlaub kommt, da viele Vorgänge nicht abgeschlossen werden können, ist das für die Führungskraft schmeichelhaft, jedoch nicht sinnvoll, da es Prozesse verlangsamt und letztlich Geld kostet.
  3. Kontrolle ist schlecht – Vertrauen ist besser
    Der Wechsel ins Home Office hat gezeigt, wie schwer es für viele Führungskräfte ist, die Kontrolle abzugeben. Dabei stärkt das Vertrauen meist die Motivation und die Produktivität der Mitarbeiter.

Führungskräfte sollten mit dem Thema Agiles Führen nicht alleine gelassen werden. Ein mehrtägiges Training ist ein Anfang, jedoch nicht ausreichend. Ein begleitendes Coaching über einen längeren Zeitraum hinweg sollte auf alle Fälle folgen.

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Schluss mit schlechter Technik bei Online Meetings, Virtuellen Klassenzimmern und Webinaren

Meeting Tools sind in der Zwischenzeit in fast allen Unternehmen angekommen, doch die Nutzer sind mit der technischen Umsetzung nicht immer zufrieden. Schlechte Ton- und Verbindungsqualität machen Meetings nicht nur anstrengend sondern können auch den Erfolg von Verhandlungen beeinflussen, berichtet der Artikel von tn3. Um dem vorzubeugen,  sind folgende technische Faktoren ausschlaggebend:

  • Eine stabile Neztverbindung
  • Die Nutzung hochwertiger Headsets statt des eingebauten Gerätemikros
  • Die Nutzung intuitiver Meeting Tools
  • Das Ausblenden von Hintergrundgeräuschen
  • Tools, die das einfache Wechseln von Laptop zu Smartphone und umgekehrt ermöglichen.

Sind diese Faktoren erfüllt, kann man sich mit der methodischen Umsetzung von Online-Meetings befassen.

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Twitter als Lerninstrument

Twitter hat sich vom Kurznachrichtendienst schon seit längerem auch zur Lernplattform entwickelt. EPALE, die Lernplattform für Erwachsenenbildung, hat in einem Blogbeitrag das Wichtigste darüber kurz und prägnant zusammengefasst. Da auf Twitter Schlagworte mit sog. Hashtags versehen werden und man interessanten Verfassern folgen kann, kann man sich so seine eigenen Inhalte nach Interessen zusammenstellen.

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Führen im Homeoffice

Für viele Führungskräfte, gerade die, die sich mit dem Thema agiles Führen noch nicht beschäftigt haben, ist die Homeoffice Situation eine große Herausforderung.
Welche Fehler es dort zu vermeiden gilt, ist Inhalt des t3n Artikels.
Um der vor allem auftretenden Demotivation der Mitarbeiter zu begegnen, sind unter anderem die Vereinbarung von persönlichen Zielen, eine transparente Kommunikation und der Zusammenhalt im Team von Bedeutung.

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WOL Circle

Die Idee des Working Out Loud (WOL), der Vernetzung um sich gegenseitig zu unterstützen, wird bereits in vielen Unternehmen genutzt. All jene, die damit anfangen möchten, fragen sich oft, wie der Start am besten gelingen kann. John Stepper beschreibt auf seinem Blog, wie man einen WOL Circle am besten startet. 4-5 Personen treffen sich 12 Wochen lang einmal wöchentlich, um sich gegenseitig bei einem Ziel zu unterstützen, Beziehungen aufzubauen und gegenseitiges Vertrauen zu entwickeln. Da das auch online möglich ist, ist jetzt vielleicht der beste Zeitpunkt für einen Beginn.

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Zeitmanagement im Home Office

Zeitmanagement Methoden kennen wir fast alle, doch im Alltag tritt das Wissen darüber oft in den Hintergrund und viele der erlernten Praktiken werden nicht angewendet. Im Home Office ist die Gefahr meist noch größer, zu wenige und zu kurze Pausen zu machen und sich von der eigentlichen Arbeit ablenken zu lassen.. Auf dem Blog von oncampus sind die zehn wichtigsten Zeitmanagement Methoden zusammen gefasst und wenn man es täglich mit einer der Methoden versucht, besteht auch die Chance, dass man sie langfristig nutzt.

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Video Produktion leicht gemacht

Das Thema Videoproduktion erhält eine immer größere Relevanz und so kommt die 8-teilige Reihe „Video Produktion leicht gemacht“ von Prof.  Dr. Jürgen Handke der Universität Marburg genau zum richtigen Zeitpunkt. Prof. Handke beschäftigt sich seit Jahren mit der Digitalisierung der Lehre und seine Medien sind immer praxisnah und anwenderorientiert, auch für diejenigen, die sich nicht explizit mit dem Thema wissenschaftliche Lehre beschäftigen.

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MOOC zum Thema „Lernräume gestalten“

Wer selbst an einem MOOC teilnehmen und Inhalte mit erarbeiten möchte, hat seit dieser Woche Gelegenheit dazu. Im Rahmen des MOOCs der Corporate Learning Community geht es seit dieser Woche bis zum 29.05. um das Thema „Lernräume gestalten“.

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Scheitern in der Digitalisierung

Wann immer es um Digitalisierung geht, geht es auch um Scheitern und eine positive Fehlerkultur. Steigende Komplexität und Veränderungsgeschwindigkeit lassen uns oft keine Zeit, um lang durchdachte oder erprobte Lösungen anzuwenden. In der Praxis ist das allerdings noch lange nicht angekommen und selten berichtet jemand über Ideen oder Projekte, die nicht funktioniert haben. Deshalb ist es umso mutiger, dass Jürgen Handke in seinem Podcast darüber erzählt.

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Videos selbst erstellen

Videos werden auch im Firmenkontext immer häufiger eingesetzt. Für interne Zwecke genügt es oft, ein Szene mit dem Smartphone zu filmen und diese im Intranet zur Verfügung zu stellen. Angebote für Kunden oder Marketinginhalte werden oftmals aufwendig extern produziert. Zwischen „kostenfrei“ und „kostenintensiv“ liegen jedoch noch andere Möglichkeiten, z.B. sich im Unternehmen mit der Produktion von Videos zu beschäftigen. Das ist dann sinnvoll, wenn kleinere Videos häufiger zum Einsatz kommen, diese aber eine bessere Qualität als Smartphone- oder Tablett-Videos haben sollen. Wer sich eingehender mit dem Thema Videoproduktion beschäftigen möchte, dem sei der MOOC „Grundlagen der Videoproduktion“ von Markus Valley empfohlen. Dort werden eingehend die Themen Kamera, Licht, Schnitt sowie Postproduktion behandelt und durch Aufgaben und Übungen kann das gewonnene Wissen sofort angewendet werden.

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