Archiv der Kategorie: Personalentwicklung

Trendstudie „Digitale Kompetenzen von Personalentwicklern 2019“

In Zusammenarbeit der Universität St. Gallen und scil (swiss competence centre for innovations in learning)  ist die  Trendstudie zur digitalen Entwicklung von Personalentwicklern entstanden.
Aus dieser Studie geht hervor, dass die Grundhaltung der Personalentwickler in Bezug auf die Digitalisierung positiv ist. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf einer möglichen Kulturveränderung und Themenfeldern, die Menschen besser bearbeiten können als Maschinen.
Klar formulierte Ziele und Inhalte, wie die Entwicklung von Kompetenzen in Bezug auf die digitale Transformation erfolgen sollen, fehlen allerdings.

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Twitter als Lerninstrument

YouTube und WhatsApp haben sich inzwischen als Lerntools etabliert, wenig beachtet ist bisher die Plattform Twitter. Doch auch mit ihr lassen sich vielfältige Lernszenarien verwirklichen. Oliver Ewinger hat sich in seinem Beitrag Twitter-Chats effizient planen und durchführen ausführlich damit auseinander gesetzt und gezeigt, dass durch Twitter- Chats in kurzer Zeit viele unterschiedliche Standpunkte dargestellt werden können sowie Wissen zusammengetragen werden als auch entstehen kann.

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Digitale Weiterbildung beschäftigt auch die Politik

Die CDU hat zusammen mit masterplan.com einen 8 stündigen Kurs zur Digitalisierung entwickelt, der im November in die Pilotphase ging. Er soll als Vorbild für das bundesweite Weiterbildungsangebot zum interaktiven lebensbegleitenden Lernen für alle (MILLA) dienen. Im Rahmen des Kurses ordnen hochrangige Abgeordnete zentrale Themen der Digitalisierung in den politischen und gesellschaftlichen Kontext ein.
Ziel des Angebotes ist unter anderem, die Vorteile modularen Online-Lernens aufzuzeigen.

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Automatisierte Produktion von Lernressourcen

Dass die Automatisierung vor dem Bildungsbereich nicht Halt macht, ist längst kein Geheimnis mehr. Auf dem Blog der Universität Zürich  werden verschiedene Szenarien dargestellt, wie die Produktion von Lernressourcen automatisiert werden kann.
So gibt es z.B. neben der automatisierten Zusammenstellung von Lernressourcen für Teilnehmer auch die Möglichkeit, Dokumente in ein System einzulesen, das daraus automatisch kleine Wissenstests erzeugt.
Der Springer Verlag hat zusammen mit Wissenschaftlern der Goethe Universität Frankfurt ein Buch veröffentlicht, das die automatisch erstellten Zusammenfassungen aus 53.000 Publikationen der letzten drei Jahre zum Thema „Lithium-Ionen-Batterien“ enthält. Ein Ansatz, um mit der immer größer werdenden Zahl an Publikationen umzugehen.

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MOOCS für Unternehmen

MOOCS (Massive Open Online Courses) waren in den vergangenen Jahren der große Hype. Dabei geht es um Kurse mit sehr großen Teilnehmerzahlen (Massive), die ohne Zugangsbeschränkungen sind (Open) und als Online Kurse (Online Courses) durchgeführt werden.
Stephen Downes und George Siemens veranstalteten 2008 in Kanada einen Kurs zum Thema „Connectivism & Connective Knowledge“ und begründeten damit das Format des offenen Bildungsangebotes für all jene, die Zugang zum Internet und einem geeigneten Gerät besitzen.
Einige Jahre zuvor begann der Mathematiker Salman Khan seiner Cousine Nadia mit Hilfe eines Notepads Nachhilfe in Mathematik zu geben. Nicht nur seine Nichte sondern auch deren Freunde und Verwandte waren begeistert und so stellte Salman Khan die Videos auf Youtube ein. Schließlich gründete Khan 2009 die Khan Academy.
Hiervon wiederum erfuhr Sebastian Thrun , ein deutscher Informatiker, der an der Stanford University lehrt, und bot 2011 seine „Einführung in die Künstliche Intelligenz“ als Online Kurs an. 160.000 Studierende meldeten sich zu diesem Kurs an, worauf Thrun seine Professur aufgab und zusammen mit anderen Professoren die Online-Akademie Udacity gründete.
Daraufhin wurden weitere Plattformen gegründet, wie Coursera, edX und iversity.
Die Zahl der kostenfrei zur Verfügung stehenden Kurse ist groß und sie sind auch für Unternehmen eine interessante Form der Weiterbildung.
So können z.B. MOOCs mit internen Präsenzveranstaltungen erweitert und an die besonderen Anforderungen des Unternehmens angepasst werden. Aber auch für das Marketing eigener Themen sind selbst produzierte MOOCS geeignet.

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Das Lernen in die Arbeit zurück bringen

In ihrem Beitrag auf Spiegel Online schreibt Frau Ana-Christina Grohnert, Personalchefin bei der Allianz, dass das Lernen in der Arbeitswelt „schwer beschädigt wurde“.   Noch immer hafte dem Lernen im Arbeitsprozess ein Makel an – Mitarbeiter, die im Job lernen, wüßten nicht genug oder seien nicht fit für die Zukunft. Um dies zu ändern und den Anspruch des Lebenslangen Lernens zu gewährleisten, fordert sie vier Punkte:
– Das Lernen in die Arbeit zurückzubringen
– Zeit zum Lernen im Arbeitsprozess zu schaffen
– Lernen als Gemeinschaftsaufgabe zu verstehen
– Ein neues Verständnis von Führen zu schaffen, denn wer führen kann, müsse auch lehren können.

Frau Grohnert weist zusammenfassend darauf hin, dass Lernen zum Kernbestandteil unternehmerischer Tätigkeit gehöre.
In wie vielen Unternehmen dieser Gedanke bereits gelebt wird, ist sicherlich noch offen.

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Micro Articles – Eine agile Lernmethode

Das Schreiben von Artikeln oder Beiträgen ist sowohl im Lern- als auch im Social Media Bereich eine gute Möglichkeit, Wissen zu verbreiten sowie Reputation aufzubauen. Allerdings ist das Schreiben „kurzer und knackiger“ Artikel nicht unbedingt einfach. Anke Linz und Olaf Resch beschreiben in ihrem Beitrag über Micro Articles welche Struktur und Inhalte erfolgreiche Artikel haben sollten.
Wichtig ist, neben einer aussagekräftigen Überschrift, eine „Story“, die nicht nur Fakten sondern auch Emotionen liefert, um den beschriebenen Inhalt und die erworbenen Erfahrungen besser zu verstehen. Jeder Artikel sollte auch eine sog. „lesson learned“ beinhalten und schließlich einen Ausblick darauf geben, was in Zukunft besser gemacht werden kann.
Nach Linz und Resch können Micro Articles unter anderem als Lernergebnisse eines Tages, einer Woche, eines Meetings oder eines Projektes erfasst und z.B. im Intranet veröffentlicht werden.

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Agiles Lernen – Working out Loud (WOL)

John Stepper beschreibt in einem Videobeitrag seines Blogs die Prinzipien des „Working Out Loud“ (WOL), einem Ansatz, der gerade im agilen Lernen eine große Bedeutung hat.  Beim WOL lässt man andere an den Ergebnissen seiner Arbeit teilhaben, um zusammen zu lernen und sich zu unterstützen. Im Vordergrund steht dabei, Beziehungen zu investieren und nicht, wie beim klassischen Netzwerken, voneinander zu profitieren.

Die 5 Prinzipien von WOL lauten: weiterlesen

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Top eLearning Tools

Trotz vieler unterschiedlicher Tools, die für das Lernen in Unternehmen eingesetzt werden und dem augenblicklichen Hype agiler Methoden, zeigt die Liste der Top 100 eLearning Tools wenig Überraschendes. Auf Platz 1 ist YouTube zu finden, gefolgt von Power Point und Google Search. Erst auf Platz 9 findet sich Slack, eine Software für kollaboratives Arbeiten, auf Platz 10 Zoom, eine Software zur Durchführung von Webinaren.

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Selbstgesteuertes Lernen

Dr. Christoph Meier schreibt in seinem Blog „digicomp“ über die veränderten Aufgaben von Personalabteilungen
„Die meisten betrieblichen Bildungsbereiche sehen formal organisierte Kompetenzentwicklung nach wie vor als ihr Kerngeschäft. Vermutlich würde in vielen Fällen ein größerer Wertbeitrag realisiert, wenn das systematische Entwickeln und Stärken von Kompetenzen für selbstgesteuertes Lernen und persönliches Wissensmanagement als zumindest gleichwertige Aufgabe gesehen und angenommen würde.

Der Begriff der Agilität hat sich in der Zwischenzeit auch im Bereich der Weiterbildung etabliert und mit neuen Methoden wird versucht, in die Weiterbildung mehr Flexibilität und Bewegung zu bringen, um den Anforderungen der Digitalisierung gewachsen zu sein. Vergessen wird dabei zumeist, dass lebenslanges und damit auch selbstgesteuertes Lernen nicht bei allen Mitarbeitern vorausgesetzt werden kann und erst erlernt werden muss. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Entwickeln und Stärken von Kompetenzen für selbstgesteuertes Lernen, so wie Dr. Meier es beschreibt, in Digitalisierungskonzepte für die Weiterbildung zu integrieren.

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