Archiv der Kategorie: Personalentwicklung

Automatisierte Produktion von Lernressourcen

Dass die Automatisierung vor dem Bildungsbereich nicht Halt macht, ist längst kein Geheimnis mehr. Auf dem Blog der Universität Zürich  werden verschiedene Szenarien dargestellt, wie die Produktion von Lernressourcen automatisiert werden kann.
So gibt es z.B. neben der automatisierten Zusammenstellung von Lernressourcen für Teilnehmer auch die Möglichkeit, Dokumente in ein System einzulesen, das daraus automatisch kleine Wissenstests erzeugt.
Der Springer Verlag hat zusammen mit Wissenschaftlern der Goethe Universität Frankfurt ein Buch veröffentlicht, das die automatisch erstellten Zusammenfassungen aus 53.000 Publikationen der letzten drei Jahre zum Thema „Lithium-Ionen-Batterien“ enthält. Ein Ansatz, um mit der immer größer werdenden Zahl an Publikationen umzugehen.

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MOOCS für Unternehmen

MOOCS (Massive Open Online Courses) waren in den vergangenen Jahren der große Hype. Dabei geht es um Kurse mit sehr großen Teilnehmerzahlen (Massive), die ohne Zugangsbeschränkungen sind (Open) und als Online Kurse (Online Courses) durchgeführt werden.
Stephen Downes und George Siemens veranstalteten 2008 in Kanada einen Kurs zum Thema „Connectivism & Connective Knowledge“ und begründeten damit das Format des offenen Bildungsangebotes für all jene, die Zugang zum Internet und einem geeigneten Gerät besitzen.
Einige Jahre zuvor begann der Mathematiker Salman Khan seiner Cousine Nadia mit Hilfe eines Notepads Nachhilfe in Mathematik zu geben. Nicht nur seine Nichte sondern auch deren Freunde und Verwandte waren begeistert und so stellte Salman Khan die Videos auf Youtube ein. Schließlich gründete Khan 2009 die Khan Academy.
Hiervon wiederum erfuhr Sebastian Thrun , ein deutscher Informatiker, der an der Stanford University lehrt, und bot 2011 seine „Einführung in die Künstliche Intelligenz“ als Online Kurs an. 160.000 Studierende meldeten sich zu diesem Kurs an, worauf Thrun seine Professur aufgab und zusammen mit anderen Professoren die Online-Akademie Udacity gründete.
Daraufhin wurden weitere Plattformen gegründet, wie Coursera, edX und iversity.
Die Zahl der kostenfrei zur Verfügung stehenden Kurse ist groß und sie sind auch für Unternehmen eine interessante Form der Weiterbildung.
So können z.B. MOOCs mit internen Präsenzveranstaltungen erweitert und an die besonderen Anforderungen des Unternehmens angepasst werden. Aber auch für das Marketing eigener Themen sind selbst produzierte MOOCS geeignet.

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Das Lernen in die Arbeit zurück bringen

In ihrem Beitrag auf Spiegel Online schreibt Frau Ana-Christina Grohnert, Personalchefin bei der Allianz, dass das Lernen in der Arbeitswelt „schwer beschädigt wurde“.   Noch immer hafte dem Lernen im Arbeitsprozess ein Makel an – Mitarbeiter, die im Job lernen, wüßten nicht genug oder seien nicht fit für die Zukunft. Um dies zu ändern und den Anspruch des Lebenslangen Lernens zu gewährleisten, fordert sie vier Punkte:
– Das Lernen in die Arbeit zurückzubringen
– Zeit zum Lernen im Arbeitsprozess zu schaffen
– Lernen als Gemeinschaftsaufgabe zu verstehen
– Ein neues Verständnis von Führen zu schaffen, denn wer führen kann, müsse auch lehren können.

Frau Grohnert weist zusammenfassend darauf hin, dass Lernen zum Kernbestandteil unternehmerischer Tätigkeit gehöre.
In wie vielen Unternehmen dieser Gedanke bereits gelebt wird, ist sicherlich noch offen.

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Micro Articles – Eine agile Lernmethode

Das Schreiben von Artikeln oder Beiträgen ist sowohl im Lern- als auch im Social Media Bereich eine gute Möglichkeit, Wissen zu verbreiten sowie Reputation aufzubauen. Allerdings ist das Schreiben „kurzer und knackiger“ Artikel nicht unbedingt einfach. Anke Linz und Olaf Resch beschreiben in ihrem Beitrag über Micro Articles welche Struktur und Inhalte erfolgreiche Artikel haben sollten.
Wichtig ist, neben einer aussagekräftigen Überschrift, eine „Story“, die nicht nur Fakten sondern auch Emotionen liefert, um den beschriebenen Inhalt und die erworbenen Erfahrungen besser zu verstehen. Jeder Artikel sollte auch eine sog. „lesson learned“ beinhalten und schließlich einen Ausblick darauf geben, was in Zukunft besser gemacht werden kann.
Nach Linz und Resch können Micro Articles unter anderem als Lernergebnisse eines Tages, einer Woche, eines Meetings oder eines Projektes erfasst und z.B. im Intranet veröffentlicht werden.

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Agiles Lernen – Working out Loud (WOL)

John Stepper beschreibt in einem Videobeitrag seines Blogs die Prinzipien des „Working Out Loud“ (WOL), einem Ansatz, der gerade im agilen Lernen eine große Bedeutung hat.  Beim WOL lässt man andere an den Ergebnissen seiner Arbeit teilhaben, um zusammen zu lernen und sich zu unterstützen. Im Vordergrund steht dabei, Beziehungen zu investieren und nicht, wie beim klassischen Netzwerken, voneinander zu profitieren.

Die 5 Prinzipien von WOL lauten: weiterlesen

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Top eLearning Tools

Trotz vieler unterschiedlicher Tools, die für das Lernen in Unternehmen eingesetzt werden und dem augenblicklichen Hype agiler Methoden, zeigt die Liste der Top 100 eLearning Tools wenig Überraschendes. Auf Platz 1 ist YouTube zu finden, gefolgt von Power Point und Google Search. Erst auf Platz 9 findet sich Slack, eine Software für kollaboratives Arbeiten, auf Platz 10 Zoom, eine Software zur Durchführung von Webinaren.

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Selbstgesteuertes Lernen

Dr. Christoph Meier schreibt in seinem Blog „digicomp“ über die veränderten Aufgaben von Personalabteilungen
„Die meisten betrieblichen Bildungsbereiche sehen formal organisierte Kompetenzentwicklung nach wie vor als ihr Kerngeschäft. Vermutlich würde in vielen Fällen ein größerer Wertbeitrag realisiert, wenn das systematische Entwickeln und Stärken von Kompetenzen für selbstgesteuertes Lernen und persönliches Wissensmanagement als zumindest gleichwertige Aufgabe gesehen und angenommen würde.

Der Begriff der Agilität hat sich in der Zwischenzeit auch im Bereich der Weiterbildung etabliert und mit neuen Methoden wird versucht, in die Weiterbildung mehr Flexibilität und Bewegung zu bringen, um den Anforderungen der Digitalisierung gewachsen zu sein. Vergessen wird dabei zumeist, dass lebenslanges und damit auch selbstgesteuertes Lernen nicht bei allen Mitarbeitern vorausgesetzt werden kann und erst erlernt werden muss. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Entwickeln und Stärken von Kompetenzen für selbstgesteuertes Lernen, so wie Dr. Meier es beschreibt, in Digitalisierungskonzepte für die Weiterbildung zu integrieren.

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Innovation durch Weiterbildung

Spricht man im Rahmen der Digitalisierung von Weiterbildung, wird dabei meist die Vermittlung erforderlicher digitaler Kompetenzen der Mitarbeiter thematisiert.

Dabei zeigt die Studie »Adult education and Innovation« von Dieter Dohmen und Galiya Yelubayeva, die vom FiBS, dem Forschunginstitut für Bildungs- und Sozialökonomie, veröffentlicht wurde, dass die Teilnahme der Mitarbeiter an beruflicher Weiterbildung einen entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftliche Innovation des Unternehmens hat.
Allerdings stellt sich dieser Effekt nicht automatisch ein. Voraussetzung ist unter anderem, dass Mitarbeiter eigenverantwortlich entscheiden können, das Lernen am Arbeitsplatz ermöglicht wird und kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten auf Seiten des Unternehmens zur Verfügung stehen.

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eLearning Award 2018

Gerade wurde vom eLearning Journal der eLearning Award 2018 in über 60 Kategorien vergeben. Die Kategorien reichen von A wie Ausbildung über K wie Kompetenzmanagement bis W wie Wissensmanagement. Auch wenn nicht ersichtlich ist, nach welchen Vorgaben die Awards in den Kategorien vergeben wurden, vermittelt der Beitrag einen guten Überblick über die Trends des E-Learnings in Unternehmen und Institutionen.

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Mut zur Muße

In Zeiten der Digitalisierung, in der wir immer und überall erreichbar sind, vergessen Chefs und Mitarbeiter, dass scheinbar „unproduktive“ Zeiten wichtig für die Produktivität sind. Pausen und Zeiten ohne Termindruck sind der Schlüssel für Kreativität und Motivation. Das ist den meisten von uns klar, allerdings ist es im Arbeitsalltag dann doch immer schwierig, das umzusetzen.
Erste Schritte in diese Richtung kann man machen, indem man zumindest Zeit für Planungen im Terminkalender berücksichtigt. Ein Projekt, einen Termin plant man nicht mal „eben nebenbei“, jedenfalls nicht, wenn man qualitative Ergebnisse erzielen möchte. Auch E-Mails müssen nicht sofort gelesen werden, viel besser im Sinne des Zeitmanagement ist es, sich dafür zwei- oder dreimal am Tag Zeit zu nehmen und nicht bei jeder Mail seine aktuelle Arbeit abzubrechen. Auch die Mailbox kann zu geeigneten Zeiten für eine Stunde ihren Dienst tun.
Auf Leitungsebene ist zu bedenken, ob es auf lange Sicht für das Unternehmen nicht rentabler ist, Leistung nach Zielen und nicht nach Zeit zu bewerten.

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